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Benefizkonzert der Musikschule Niedergrafschaft

Am Sonntagnachmittag fand in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus das Benefizkonzert der Musikschule Niedergrafschaft statt. Schulleiter Boyan Karanjuloff begrüßte besonders die Samtgemeindebürgermeister – Herrn Günter Oldekamp (Neuenhaus), Herrn Ansgar Duling (Emlichheim) und den stellv. Samtgemeindebürgermeister Herrn Holger Schoneveld (Uelsen), sowie den Landtagsabgeordneten für die Grafschaft Bentheim Herrn Reinhold Hilbers.


Der Schulleiter informierte das Publikum, dass die Musikschule Niedergrafschaft zurzeit ca. 1.600 Schüler:innen in Musik und Tanz unterrichtet, darunter Kinder ab 2 Jahren, Erwachsene und Senioren. Dabei pflegt die Musikschule zahlreiche Kooperationen mit Kitas und allgemeinbildenden Schulen.


Das Programm wurde eröffnet mit dem Titel „Happy Nigun“ durch das Ensemble „Flex“: die 4 Gebrüder Kurumlian – Ralph (Klarinette), Leonardo (Geige) Christian (Akkordeon) und Freddy (Klavier) sowie Moritz Schubert (Cello) unter der Leitung von Peter Sleumer. Dann folgten das verträumte französische Chanson „Sous le Ciel (unter dem Himmel von Paris) und das feurige „Keshenever Bulgar“.


Als nächstes war ein schwungvoller 4-händiger Klavierbeitrag der Schülerinnen Lea Oertlinger und Imke Heikens (Dozentin: Heike Knief) zu hören: „Boogie for two“ (Gerald Martin).


Gesangsschülerin Fenke Singravan brillierte mit der beliebten Arie „Caro mi ben“ des italienischen Komponisten Giuseppe Tommaso Giordani und wurde mit tosendem Applaus belohnt.


Dann beeindruckte Amelie Adema – ebenfalls eine Gesangsschülerin von Armanda ten Brink - mit dem Titel: „Once upon a December“.


In seiner Anmoderation für den nächsten Beitrag wies Boyan Karanjuloff darauf hin, dass „von Pavarotti über Helene Fischer bis Deep Purple Gitarrist Richie Blackmore sich hunderte Musiker:innen aus Johann Sebastian Bachs „Das wohltemperiete Klavier“ bedienten“. Heute nun Freddy Kurumlian (LK Martijn Blaak) mit dem „Präludium C-Dur“ – und auch er machte seine Sache sehr gut.

Jetzt folgten zwei Ballettgruppen der Lehrkraft Gisela Dembinski-Stephan. Von der Nervosität bezüglich des ersten Auftritts, die der Schulleiter angekündigt hatte, war wenig zu spüren, als die kleinen Ballettkinder den „Sternentanz“ mit ihrer Lehrerin absolvierten. Auch die zweite Gruppe mit dem „Hexentanz“ faszinierte das Publikum.


Nach großem Umbau betrat das Jazzensemble JaMN die Bühne – routinierte Musiker, die schon lange zusammen spielen - und trugen den Titel: „Straw Boss“ von Jeremy Price vor. Anschließend als weitere klangvolle und mitreißende Darbietung den Titel „Don’t know why“ von Jesse Harris.


Moderator Boyan Karanjuloff bat nun Renate Bremer als Initiatorin und Koordinatorin der „MOKU“ auf die Bühne. Diese stellte das Projekt vor und verdeutlichte, dass MOKU für „Mobile Kulturbegleitung“ steht. Dieses ist ein Angebot für den Landkreis Grafschaft Bentheim, sowie die Städte Lingen und Rheine. MOKU bietet älteren Menschen ab 60 und Menschen mit körperlichen Handicaps kostenlos eine Kulturbegleitung. Frau Bremer veranschaulichte dieses auf der Bühne mit betroffenen Personen, die von sich erzählten.

Musikschulleiter Boyan Karanjuloff delegierte Mitarbeiterin Silvia Strötker mit der Spendenbox auf die Bühne und ging mit gutem Beispiel voran.


Danach glänzte erneut das Ensemble JaMN unter der Leitung des stellvertretenden Musikschulleiters Peter Sleumer mit dem Titel „Shallow“ aus „A star is born“ und zum Abschluss das Stück „Azul“ von Mike Sheppard – neben anderer starker Soloeinlagen gekrönt mit einem spektakulären Solo Battle der Spieler Paul Roetmann (Tenorsaxophon) und Florian Middendorf (Altsaxophon).


Die Besucher spendeten reichlich Applaus für dieses spektakuläre Konzert. Für die MOKU konnte ein Spendenaufkommen in Höhe von EUR 500,00 gesammelt werden.



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