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Gelungener Festakt 45 Jahre Musikschule Niedergrafschaft

Es war eine großartige Veranstaltung mit zahlreichen Gästen und viel politischer Prominenz auch aus dem Emsland und Nordhorn, die am Samstagabend in der Aula in Emlichheim zum 45-jährigen Bestehen der Musikschule Niedergrafschaft von Statten ging. Die Früchte der hervorragenden Arbeit, die seit 45 Jahren geleistet wurde, kamen einem Abend wie diesem zugute.


Musikschulleiter Boyan Karanjuloff machte mit folgenden Worten in seiner Festansprache deutlich, wie wichtig Musikschule in der Region ist: „Ich bin heute überzeugter denn je, dass eine Musikschule ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Kultur, unseres Lebens und unserer Identität ist… Bei uns zählt das Wir! Unsere Arbeit ist eine Investition in die Gesundheit der Bevölkerung, in die Entwicklung unserer Kinder und stärkt die Demokratiefähigkeit der Gesellschaft – der wichtigste Schlüssel für unser Wir.“  


Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch aus Uelsen sprach allen Beteiligten seinen Dank aus und sicherte in seinem Grußwort weiterhin Unterstützung seitens der Samtgemeinden zu.


Prof. Dr. Altenmüller, Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, und eine Koryphäe auf seinem Gebiet - hielt einen extrem spannenden Vortrag zum Thema: “Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum!“ Er machte deutlich, dass Musik für die Gehirntätigkeit sehr wichtig ist und erläuterte, dass, wenn z.B. ein Kind sich 1 bis 2 Jahre mit Musik beschäftigt, Strukturen im Gehirn gebildet werden, von denen man unbewusst ein Leben lang profitiert.


Das konnte man sehr eindrucksvoll in der von GN-Redakteur Sascha Vennemann geleiteten Talkrunde sehen: von der vierjährigen Edda, die von ihrer musikalischen Früherziehung berichtete, bis hin zu Sinja Steenweg, die schon mehrfach an der Musikschule Niedergrafschaft als Vertretungslehrkraft im Einsatz war.


Zur musikalischen Untermalung des Festaktes wurde die große Bandbreite der Musikschule Niedergrafschaft angedeutet: von der Bigband und Klavierklasse, Band mit Rammstein und Toten Hosen, über eine Ballettpräsentation sowie eine wunderbare Musical-Darstellung von Amelie Adema bis hin zu Ausschnitten aus der Kinderoper „Brundibar“. Das Ganze wurde mit einem von Maarten Sumbeck angeleiteten Lied beendet, bei dem auch das Publikum mit einbezogen wurde.


Anschließend fand man den Weg in das Foyer zu Sektempfang und leckeren Canapees, und hier unterhielten sich die begeisterten Gäste noch bis spät in den Abend hinein.




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